Durch die Zeit

Der Impuls kam von Sahne zum Leben:

3 Buchstaben

Spannende Beobachtung meinerseits. Immer wenn ich in den lezten Tagen gefragt wurde, wo ich denn im Urlaub war, war die Antwort: „Auf einem Campingplatz an der Ostsee.“ Hin und wieder wurde noch gefragt, wo denn genau – und Dahme scheint bekannter zu sein, als ich es mir habe je vorstellen können.

Was daran so ’spannend‘ ist, dass ich die drei Buchstaben FKK vor Camping immer fortlasse. OK, meinen ‚Kolleg*innen‘ möchte ich das echt nicht auf die Nase binden, nicht in der Situation, aber der Friseurin heute? Die hätte mir dann dennoch die Haare geschnitten. Und warum nicht auch gegenüber guten Bekannten? Was ist so schlimm daran?

Was steckt da also in mir, dass nackt-sein irgendwie nach wie vor bäh ist und zwar mehr noch als schwul sein? Und woher hab‘ ich das eigentlich?

Noch so’n Tick

Hin und wieder, eigentlich öfters, gehe ich, wenn ich auf die Straßenbahn oder auf den Bus muss, sehr, sehr rechtzeitig hin, um, auf der Bank sitzend, dann noch etwas Hörbuch zu hören und auf dem Handy etwas zu spielen.

Die Haltestellenbank als der Ort der Weltabgeschiedenheit.

Alles raus

Mein Mann hat noch Urlaub und war so nett, das Wohnzimmer überzustreichen. Gute Gelegenheit, alles mal aus den Schränken und Regalen zu holen, um zu schauen, ob man es überhaupt noch braucht. (Falls also jemand an einem Kindler Literatur Lexikon interessiert ist …) Die Sache hat, auch beim Einräumen, leider einen Haken für mich. Ein bisschen Staub, wahrlich nicht viel, sammelt sich ja immer an.

Ich hab‘ mich jetzt aus dem Verkehr gezogen, nach dem ich vier Tempopackungen verbraucht habe und nachher in der Vorstandssitzung die anderen überlegen werden, weswegen ich wohl geheult haben.

Eins nach Urlaub

In meinem letzten Job habe ich üblicherweise zwei volle Arbeitstage gebraucht, um der aufgelaufenen Mailflut wieder Herr zu werden.

Jetzt reichen knappe sieben Minuten und übrig bleiben 11 Vorgänge, die ich mir für den Rest der Woche genau einteile.

Fast auf den Punkt

Auf dem Weg zum Urlaubsendessen (heute alles komplett OK und das Tatar vom Jungbullen mit Wachtelei und Parmesan werde ich zur Leibspeise erheben) müssen wir den SEV nehmen, also den Schienenersatzverkehr, also einen Bus. Der brettert fröhlich los und überfährt gleich mal die zweite Haltestelle. Daraufhin ein gellender Schrei einer älteren Dame mit Rollator, die da aussteigen wollte. Gut 200 Meter später kommt der Bus zum Stehen, die wenigen Fahrgäste wuchten die ältere Dame samt Rollator aus dem Bus, da er an einer Stelle zum Stehen gekommen ist, wo kein Bordstein ist.

Mit Karacho geht es weiter während mein Mann mit dem Busfahrer verhandelt, ob er bei unserer Haltestelle nicht auch gute 250 Meter weiterfahren könne, um uns dann dort austeigen zu lassen.

Hätte mein Mann 350 Meter gesagt (aber haben Schwule je Entfernungens schätzen oder werfen können?), hätten wir noch weniger laufen müssen.

Das nenn ich mal Service in einer Stadt, die diesen Begriff nur äußerst selten kennt!

Nackte Erkenntnisse (# 328-332)

  • So ein FKK-Camping-Urlaub ist – bis auf sehr seltene Ausnahmen – kein ästhetisches Vergüngen.
  • So ein FKK-Camping-Urlaub ist – bis auf sehr seltene Ausnahmen – ein absolut irres Ganzkörpererlebniss. Alleine nach dem Duschen sich vom Wind nachtrockenen zu lassen oder nackt im Sand zu sitzen und sich die Eier wärmen zu lassen oder beim Spazieren den Wind überall zu spüren oder …

b2016-08-17 16.07.36

Eine der ersten Sandburgen in einfacher Bauart, mehrere Tage nach Errichtung mit den typischen Alterrrungserscheinungen.

  • Ist schon Luxus, statt im Zelt in einer kleinen Hütte zu logieren mit Kühlschrank (d.h., kalte Getränke, Butter, Wurst, Käse …), zwei Herdplatten (für kleine Gerichte, wenn wir Lust hatten) und einem Toaster! (Wir haben nur so eine Platte, die wir auf die Gasflamme legen und darauf toasten, was relativ lange dauert und man sehr genau aufpassen muss. Aber so: zwei Dinger rein, etwas warten, wutsch! Ich hab‘ die erste Woche fast nur von Salami-Käse-Toast gelebt.)
  • OK, das Wetter hätte, vor allem in der ersten Woche, durchaus besser sein können, aber jetzt weiß ich wenigstens dass ich ein Hardcore-Nudist bin. Und für einen gepflegten Sonnenbrand auf dem Arsch hat es dann in der zweiten Woche auch noch gereicht. Und ist schon lustig zu beobachten, wie der Schwanz auf das Wetter reagiert.

b2016-08-17 16.07.45

Prototyp einer kombinieten Steinsandburg, ca. 5 Tage nach Errichtung. Hervorzuheben ist der überraschend gute Erhaltungszustand.

  • Ein paar Bücher sind auch noch übriggeblieben.
  • Nackt Fahrrad fahren ist mit einem Kunstsattel nicht so angenehm – und sieht zudem noch äußerst blöd aus.

b2016-08-17 16.07.59

Prototyp einer kombinieten Kugelsandburg mit Tiefgrabungsloch und Rundmauer. Erst am sechsten Tag fiel die südliche Mauer in sich zusammen.

  • Die Welt ist sehr, sehr gut ohne mich ausgekommen – ich übrigens ohne sie auch.
  • Die Deutsche Bahn hat sich dann auch gestern auf der Rückfahr noch wirklich alle Mühe gegeben uns ‚zu unterhalten‘, indem ein Zug komplett ausfiel, so dass der, den wir nehmen mussten hübsch überfüllt war, der Anschlusszug kam dann 20 Minuten später, musste zudem die Lok wegen Bremsschaden wechseln, hielt außerfahrplanmäßig anschließend in U., um die Personen aus dem Waggon, dessen Klimaanlage ausgefallen war, zu evakuieren und begeisterte kurz darauf noch alle dann noch mit einem Polizeieinsatz im Zug.

b2016-08-17 16.07.32

Eine der großen Steinburgen. Diese als Kontrast neben einer klassischen Sandburg (siehe rechte obere Ecke). Eine fast ebensolche wurde für die meinem Mann gewidmente großen Steinstandtrutzburg als Materiallieferant benutzt.

  • Das Campingplaztfest – leider bekleidet, da für alle – entpuppte sich als eine überaus launige Angelegenheit, weil der DJ fast ausschließlich nur Musik aus unserer beiden Jugend brachte, was – bis auf die anwesende Jugend – allen gefiel. Woran man feststellen kann, welche Altersgruppen solch einen Campingplazt überwiegend frequentieren.
  • Ich glaube, eine Woche im Sommer wird jetzt ein Muss.

n2016-08-17 16.08.12

Die große Sandsteintrutzburg. Höhe knapp einen Meter, Bauzeit an die zwei Stunden (ohne Steinsammlung). Aufnahme am dritten Tag der Errichtung. Etwas links der Bildmitte erkennt man hilfreiche Stoppsteine, die auf der rechten Seite komplett fehlen, so dass es da zu Abrutschen kam.

So, bin dann mal weg

Bis die Tage!

wb110601_154

Abkömmlich

Urlaubsvorbereitungen am letzten Tage arten in Stress aus. Daher braucht man Urlaub.

Wenn man jetzt auf Urlaub verzichten würde, würde man dann auch keinen Stress haben?

Egal – auch wenn es heute stressig war (vor allem auch deswegen, weil ich statt 40 Minuten fast 3 Stunden geschlafen habe, da ich soo müde war), ich freu‘ mich auf morgen, wenn wir zur Unzeit im Zug sitzen  (6:38 Uhr) und für mich das der Moment ist: zwei Wochen frei – und ‚frei‘ in mehrfacher Hinsicht.

Und auch wenn ich den Rechner dabei habe – außer Bibelblog werde ich nix damit machen, keine Mails, keine Texte hier, keine … und das ist gut so und es wird niemand weh tun.

Denn: Ich bin abkömmlich.

Unlogisch

Da fährt man 2 Wochen auf einen FKK-Campingplatz – und mit was stopft man die Radtaschen voll? Mit Klamotten!

Sahne zum Leben

Glücklich verheiratet mit dem besten Kerl der Welt. Mutter der großartigsten Töchter der Welt. Ergo: langweiliges Hausmütterchen... Irgendwo auf'ner kleinen Insel.

Gays and the City

Schwules Dating in Wien

Realität mit Sahne.

Die Sixpack-Challenge.

Mein Traum vom eigenen Buch

Der erste Schritt ... und hoffentlich viele danach

indodeutscher photomarathon blog

wenn fotos mehrsprachig sind

Unerhörte Worte

Nur das ist wahr, worüber es geschriebene Worte gibt

Robertos Mind Blog & Piano

Gedanken die ich loswerden muß über Dies und Das und mein liebstes Hobby

Ingwerlatte reloaded. Leben und leben lassen!

(Vive et vivere sine)² - Leben und leben lassen!

Der Penis lügt nie: schwulbuch.wordpress.de

Notizen aus einem schwulen Leben

Devote Romantikerin

Dominanz/submission - Mein Herzstück in BDSM

natasha neverland.

dies und jenes. alles und nichts.

Das Erwachen/ Sex beyond the 50's

Träume nicht vom Leben sondern lebe deine Träume

SchöneSeiten

www.schoeneseiten.net | Blog für Gegenwartsliteratur

Last Appointment

erlebt | gedacht | gelesen | gefühlt

PUSHIT.INFO

PHOTOGRAPHY // VIDEOGRAPHY

Annas Welt der Männer

Ein Blog über Männer. Über Frauen. Über Sex. Und über mich.

Der Nordseeküstenradweg

fakirsessel on tour

Literatur und Schreiben

Herbert Steib schreibt im Literatur Blog über Literatur, Autoren, Kritiken, Kreatives Schreiben. Lesetagebuch.

midwaybetween

Mein Weg von Frau zu Frau

lieberlecker

... als gar nichts essen!

UHH LA LA

Boys, Toys und andere Liebesgeschichten

mygaysecret

Ich bin schwul und keiner weiß es

tabakbart

Gedanken eines Transmannes

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 101 Followern an